Die Odaiba-Insel

Die Odaiba-Insel © Iry

Die Odaiba-Insel

Im Jahre 1853 fühlten sich die Shogunate von den schwarzen Schiffen bedroht und bauten daraufhin eine Reihe von Verteidigungsschiffen nach westlichem Vorbild. Odaiba war die Gegend, die für den Bau eben dieser Flotte verantwortlich war. Letztlich feuerte man von Odaiba aus keinen einzigen Schuss zur Verteidigung ab. Nachdem die Regierung die Insel verkaufte ist sie jetzt für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Touristengebiet von Tokio bietet heute Unterhaltung und Einkaufsmöglichkeiten, Köstlichkeiten für Feinschmecker und ist bei Touristen sehr beliebt. 

Sehenswürdigkeiten in Odaiba

Für Touristen gibt es in Odaiba einiges zu sehen. Im japanischen Museum für auftretende Wissenschaften und Innovationskraft kann man eine Vielzahl an ständigen Ausstellungen besuchen. Dieses nationale Museum beherbergt auch die Ausstellung „Geo Kosmos". Die Idee stammt von dem Leiter Mamoru Mohri's, der das Erscheinungsbild der Erde aus dem All mit anderen Menschen teilen wollte. Heraus kam eine extrem hohe Auflösung der Sicht auf die Erde in über zehn Millionen Pixeln.

Dann gibt es da noch das Legoland Tokio, ein familienfreundlicher Bereich, in dem man eine Menge Attraktionen mit Legosteinen entdecken kann. Im Odaiba Seaside Park gibt es außerdem eine Nachbildung der Freiheitsstatue von Amerika. Im „Palette Dorf" kann man ein großes Einkaufszentrum mit dem Namen Venus Fort finden, das nach dem Vorbild der Straßen des 18.Jahrhunderts gebaut wurde. Dort gibt es auch den interaktiven MEGA WEB Auto-Themenpark und ein Gebäude mit dem Vergnügungspark „Tokio Freizeitland", den man tagsüber besuchen kann. Ferner kann man im Diversity Tokio Einkaufszentrum einen lebensgroßen Gundam (enormem Roboter) bestaunen und das Decks Tokio Beach ist ein Einkaufszentrum in nostalgischem Stil, das wie das Takoyaki Museum an die Tage im alten Einkaufsviertel erinnert.

Überdies gibt es auch ein Madame Tussaud Wachshaus Tokio, hier reihen sich lebensgroße Figuren von Hollywood Stars und Sportlern von der ganzen Welt, ebenso wie berühmte Persönlichkeiten und Promis aus Japan aneinander. Es gibt keine Absperrungen, also kann man ungestört neben den Figuren posieren. Weiterhin gibt es da noch das Oedo-Onsen-Monogatari, in dem man 14 verschiedene Sorten eines japanischen Bades mit Wasser aus einer 1400 Meter tiefen Quelle genießen kann!

Odaibas Verkehrsmittel

Mehrere Wasserverkehrsmittel führen von Tokio nach Odaiba. Es gibt auch normale Busse. Aber der „Captain Harlock" und der „Galaxy Express 999", die mit berühmten japanischen Mangas verziert sind, werden einen besonderen Eindruck hinterlassen.

Um eine Übersicht über die Insel zu erlangen, gibt es einen bequeme Einschienenbahn. Mit dieser kann man die ganze Insel befahren und schnell von A nach B kommen. 

Anfahrt

Als Ergänzung zu den oben genannten Möglichkeiten, wie man Odaiba kommt, gibt es ebenso Tokios Schnellbahn im Hafengebiet oder den Toei-Bus, den Keihin Expressbus und den KM Touristenbus. Mit dem Tokio Bay Shuttle kann man alle Attraktionen der Insel sehen. Mit dem Auto nimmt man die Route 11. Wenn man über diese Straße kommt, passiert man die malerische Regenbogenbrücke.




Bildergallerie: Die Odaiba-Insel


Beschreibung: Die Odaiba-Insel

Sehenswürdigkeiten Die Odaiba-Insel (お台場 / Odaiba)
Rating  
Adresse 東京都港区台場
Daiba, Minato, Tokyo
Telefon / Fax Phone:
Website
Dauer 5Stunde(n)
Empfohlene saison
Frühling (März bis Mai)
Sommer Juni bis August) Herbst (September bis November) Winter (Dezember bis Februar)
empfohlenes Ziel Familie Paare Gruppen Kleinkinder und Säuglinge (Alter 0 bis 6) Kinder (Alter 7 bis 17) Erwachsene (über 20) Alleinreisende/r


Landkarte: Die Odaiba-Insel